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Das Gebiet Hinterfeld liegt in der Birsebene und ist von älteren ansprechenden Arbeiterhäusern der Papierfabrik Zwingen umgeben. Der Blick Richtung Birs und den bewaldeten Hang ist nicht spektakulär, aber angenehm. Die Höhenzüge ringsum bieten ein gutes Erholungsgelände. Trotz dieser recht attraktiven Voraussetzung muss eine Mietwohnung in Zwingen deutllich mehr bieten als beispielsweise in der Stadt oder in einem grösseren Zentrum.

 

Auf Grund einer aus einem Wettbewerb hervorgegangenen Gesamtplanung (Michael Alder, Basel) galt es, einen einfachen, langgestreckten Baukörper als Mietwohnhaus zu gestalten.

Der dreigeschossige Bau zeigt sich kubisch aufgelöst und durchstrukturiert. Auf diese Weise erhalten alle 15 Wohnungen eine unverwechselbare Identität und jede Wohnung ihren ungestörten Aussenraum als erweiterte Wohnzone. Dem "Wohnen im Vorort", weder städtisch noch ländlich, wird damit auf eine neue Art Form gegeben. Die verwendeten Materialien im Aussenbereich sind Klinker (für die Nordfassade im Binder-Läufer-verband) und rotes Zedernholz (für die Südfassade).

 

 

Bauherrschaft:

Max Scherrer AG, W. und K. Steib

 

Kenndaten:

Direktauftrag, 1993 - 95

 

Projektteam:

Jakob Steib, Barbara Neff

 

Bausumme: ca. 5 Mio

Seit Januar 2020 machen die Architekturbüros
Jakob Steib Architekten, Steib & Geschwentner
sowie Gmür & Geschwentner gemeinsame Sache
unter dem Namen Steib Gmür Geschwentner Kyburz.

 

Laufende Projekte werden jedoch weiterhin durch das Büro Jakob Steib Architekten betreut.