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Ufe_01 Projektwettbewerb Überbauung Uferweg, Burgdorf, Die Zugangshallen bieten viel witterungunabhänger kollektiver Raum zum verweilen und spielen. Sie sind der Begegnungsort der Bewohner der ganzen Siedlung.
Ufe_02 Projektwettbewerb Überbauung Uferweg, Burgdorf, Erdgeschoss
Ufe_03 Projektwettbewerb Überbauung Uferweg, Burgdorf, 1. - 3. Obergeschoss
Ufe_04 Projektwettbewerb Überbauung Uferweg, Burgdorf, Sicht aus Clubhaus
Ufe_05 Projektwettbewerb Überbauung Uferweg, Burgdorf, Die Wohnungen im hohen Gebäude bieten einen eindrücklichen Ausblick auf die Flusslandschaft.
Ufe_06 Projektwettbewerb Überbauung Uferweg, Burgdorf, Westfassade

Hoch und tief als verträgliches Bebauungsmuster
Das Gebiet entlang des Flussbeckens der Emme ist geprägt von topographischen Gegensätzen gepaart mit einer sehr markanten und grössten Teils noch intakten Vegetation. Der vorgezogene Workshop zeigt aber deutlich, dass der zu beplanende Perimeter anderen Einflussfaktoren ausgesetzt ist, als das östlich angrenzende Gebiet. Wesentlich sind seine konische Grundfigur und der unmittelbar angrenzende und steil ansteigende Hang. Diese spezifische Ausgangslage einerseits und ein Bemühen, das Potenzial des angrenzenden Campusmusters einzubinden anderseits, führt zu einer Disposition mit nur drei grossen Baukörpern, die jedoch in der Höhenausdehnung unterschiedlich ausgestaltet sind. Die beiden Niedrigen belegen den westlichen Teil des Grundstückes und harmonisieren den Übergang zum Hang. Das hohe Gebäude – vom Hangfuss bereits ein grosses Stück entfernt – bildet den Übergang zur östlichen Überbauung. Die Wohnungen im hohen Gebäude sind im Wohnflächenangebot etwas kleiner, dafür profitieren sie von der eindrücklichen Weitsicht, die Wohnungen in den niedrigen Bauten sind demnach etwas grösser. Das verbindende Element ist der grosse gemeinsame Platz mit dem kopfseitigen Gemeinschaftsraum. Von allen Wohnbauten ist er direkt respektiv über einen breiten Zugangsweg erreichbar. Eine weitere Gemeinsamkeit ist der einheitliche Auftritt bezüglich Struktur (gut ausgerichtete und grosse Balkone) und eine einheitlichen Gestaltung und Materialisierung. Die beiden verglasten Zugangshallen der beiden niedrigen Bauten sind einerseits, als Zugang der jeweiligen Häuser, andererseits als kollektiver gedeckter (im Winter temperierter) Aussenraum zu verstehen. Er dient auch dem hohen Gebäude, da der Aufgang der Tiefgarage gezwungenermassen über einen dieser Höfe führt. Ebenfalls sind seitlich genügend Fahrradabstellplätze für alle Bewohner angelegt.

Auftraggeberin:
Previs Personalvorsorgestiftung Service Public
Kenndaten:
anonymer Projektwettbewerb im Einladungsverfahren 2009
2. Preis, 3. Rang
Projektteam:
Jakob Steib, Monika Walther, Silvia Burgermeister, Maya Gunz, Natalie Bachmann
Landschaftsarchitektur:
Architektur + Landschaft, Katja Albiez
Visualisierung:
maaars architektur visualisierung, Rafael Schmid

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