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Anknüpfend an die morphologischen Siedlungsspuren im Osten und im Norden, werden drei längliche Bauten sanft in den abfallenden Hang eingebettet und zwar so, dass sie dank ihrer kompakten Kontur den fein modulierten Hangverlauf, den harmonischen Anschluss zur Strasse wie auch die quartiertypische Transparenz respektieren und diese wenig tangieren.

Die neuen Häuser sind verschieden gross und in ihrer Grundfigur bewusst nicht identisch angelegt. Die Freiräume sind nicht mehr auf sich selbst bezogen sondern untereinander verbunden und öffnen sich trichterartig schön zum See hin, was nicht nur die Transparenz in die Tiefe stärkt sondern auch die Wohnungen punkto Ausrichtung deutlich aufwertet.

Die einzelnen Wohnungen sind über fünf Treppenhäusern jeweils mehrspännig erschlossen. Jede Wohnung verfügt über ein gut nutzbares Entrée, welches in die innere Wegführung eingebunden, den Wohn- vom Schlafteil sinnfällig trennt. Die Rückstaffelung ermöglicht jeder Wohnung eine mehrseitige Orientierung und in den meisten Fällen auch eine gute Ausrichtung zum See. Die Küche ist offen gestaltet und liegt leicht von der Fassade zurück gerückt im Schwerpunkt des Grundrisses, quasi an der Schnittstelle zwischen Eingangs- und Wohnbereich.

 

 

Bauherrschaft:

Baugenossenschaft 

 

Projektteam:

horisberger wagen architekten in Zusammenarbeit mit Jakob Steib Architekten und Schmid Architekten, Zürich

 

Kenndaten:

48 Wohnungen, Gemeinschaftsraum, Einstellhalle.

Wettbewerb 2016, 1. Preis

 

Baubeginn:

ab 2020

 

(Visualisierungen: nightnurse images GmbH, Zürich)

Seit Januar 2020 machen die Architekturbüros
Jakob Steib Architekten, Steib & Geschwentner
sowie Gmür & Geschwentner gemeinsame Sache
unter dem Namen Steib Gmür Geschwentner Kyburz.

 

Laufende Projekte werden jedoch weiterhin durch das Büro Jakob Steib Architekten betreut.